

Bitte um Spende für den 11. Dyke* March Hamburg am 31.07.2026
(leider können wir dafür keine Spendenquittungen ausstellen, freuen uns aber über jeden kleinen oder größeren Betrag).
Liebe Dykes* und Allies: um den Dyke* March stattfinden lassen zu können, sind wir auch in diesem Jahr auf Spenden angewiesen!
Zusätzlich zu Helfenden Händen und Lesbian Power brauchen wir dringend Spenden für Merchandising, Werbung, ggf. LKW und Technik etc., allgemeine Organisation.
Bitte unterstützt uns, jede Spende ist hilfreich. Support Your Local Dyke* March!
Konto: Intervention e.V.
IBAN DE 17 4306 0967 0041 1483 00
GLS-Bank
Betreff: Verwendungszweck Dyke* March Hamburg (das ist notwendig, damit die Spende eindeutig dem Dyke* March zugeordnet werden kann).
Vielen Dank!
Aufruf zum 11. Hamburger Dyke* March
Auch in diesem Jahr sind alle Dykes* und Allies herzlich willkommen zum 11. Dyke* March in Hamburg – für mehr lesbische* Sichtbarkeit.
Der Dyke* March bietet Lesben* aller Orientierungen, Altersgruppen, Nationalitäten und Haarlängen eine Plattform, um sich selbst und ihre politischen Forderungen zu
repräsentieren und ist offen für alle trans, inter, cis, non-binäre Dykes*, die sich dem lesbischen* Spektrum zugehörig fühlen – ausdrücklich auch BIPoC, trans Femmes, trans Mascs, bi*, pan*, a-spec*, inter*, nicht-binäre Menschen.
Auch eure Freund*innen und Allies, die unsere Anliegen unterstützen, und sich für lesbische* Sichtbarkeit einsetzen möchten, sind ebenso sehr gern gesehen.
Der Begriff Dyke* kommt aus dem englischsprachigen und war, genau wie “queer” ein Schimpfwort, dass wir uns wieder angeeignet haben. Er schließt alle mit ein, die sich dem lesbischen* Spektrum zuordnen, steht für Empowerment und Selbstakzeptanz!
Unsere Lebensrealitäten sind so vielfältig wie unsere politische Anliegen. Wir freuen
uns sehr, wenn genau diese lebendige und kämpferische Vielfalt beim Dyke* March
Hamburg auf die Straße getragen wird – macht mit, präsentiert eure Forderungen, euch selbst – seid vielfältig, laut, sichtbar, solidarisch –und habt Spaß!
Bringt Parolen, Schilder, Sprüche, Instrumente mit, damit der 11. Dyke* March
Hamburg ein kreatives und sichtbares Erlebnis für alle wird.
Die sog. Hasskriminalität gegen Lesben*, Queers nimmt weiterhin dramatisch zu, Übergriffe sind traurigerweise an der Tagesordnung in Zeiten in denen der Rechtsruck wächst, Armut zunimmt, Renten nicht zum Leben reichen, Arbeitsbedingungen prekär sind und der politische Kampf gegen Andersdenkende, Seiende – auch Queers – Frauen- und Lesben*feindlichkeit sich dramatisch zu spitzt.
Deshalb ist der Dyke* March auch ein politisches Statement, ein Protestmarsch gegen rigide, menschenverachtende Politik.
Durch Mehrfachdiskriminierungen – u.a. Sexismus und Lesben*feindlichkeit – der Verweigerung unsere Anliegen und uns ernst zu nehmen, werden Lesben* unsichtbar gemacht
Der Rechtsruck verschärft diese Unsichtbarkeit und bedroht unsere Existenz.
Gewalt gegen Lesben*, Frauen, weiblich gelesene Personen wird instrumentalisiert, um eine grausame, sich verschärfende Migrationspolitik zu rechtfertigen und langfristig auch unsere Rechte einzuschränken.
Rechtsruck, eine sich immer weiter rechts verortende Teil-Regierung (inkl. Kommunalwahlen, die rechte Politik im starken Maße konsolidieren), die Akzeptanz weiter Teile der Bevölkerung dieser Roll-Back Politik, Hetze, Lobbyismus beinhalten ein toxisches konservatives Familienbild, das auf Heteronormativität, und Ausschluss jeglicher Diversität basiert. Aber:
Wir lassen uns nicht einschüchtern, bleiben widerständig und schließen uns dem Motto des diesjährigen CSD Hamburg an: Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!
Seid und bleibt solidarisch, lasst euch nicht spalten – im Kampf gegen Rechts.
Lesbische* Sichtbarkeit ist wichtig! Sichtbarkeit von unseren Lebenssituationen, lesbischen* Kämpfen und gesellschaftlichen Hürden.
Wir brauchen Braver*Safer Spaces, lesbisch* geförderte Projekte, lesbische* Vernetzung, lesben*sensible Bildung und Gesundheitssysteme, lesbische* Gemeinschaft!
Und das nicht nur für einige von uns, sondern für alle.
Lesben* sollten in jedem Lebensalter und in ihren unterschiedlichen Lebenslagen, in
ihrer Vielfalt und ihrer Power, mit ihren Themen und Interessen, ihren Beiträgen zu Kultur und Geschichte sichtbar sein.
Unterstützt kleinere Dyke* Marches/CSD – setzt euch ein für safer* spaces für queere Geflüchte, protestiert gegen menschenverachtende Migrationspolitik, Kriege, Hetze und Verfolgung von Minoritäten.
Kommt zum Dyke* March. Kämpft für eine offene, diverse, faire Gesellschaft, die Lesben* teilhaben lässt, sichtbar macht – jenseits vom Regenbogenkapitalismus. Jetzt und in Zukunft!
Stay United!
Der Abschluss des Dyke* March findet auf dem Spielbudenplatz auf der Reeperbahn statt.
Wir freuen uns über gepostete Fotos der Teilnehmer*innen, sowie das Taggen
auf Instagram mit @dykemarchhamburg und auf Facebook mit @Lesbennetzwerk.
#dykemarchhamburg
Die endgültige Genehmigung der Demo und Route steht noch aus, deshalb achtet
bitte weiterhin auf unsere Kommunikationskanäle,
den Instagram Account des Dyke*March Hamburg:
https://instagram.com/dykemarchhamburg?utm_medium=copy_link
unserer Website des Dyke* March Hamburg: https://dykemarchhamburg.de/
wie die Facebook-Seite des Lesbennetzwerk Hamburg:
https://www.facebook.com/lesbennetzwerk/ ,
Nicht erwünscht sind Partei-, National- oder Territorialfahnen.
Wir wünschen uns einen respektvollen Umgang miteinander, ein friedliches Miteinander.
Antisemitische, islamfeindliche, sexistische, rassistische und transfeindliche Äußerungen und Verhaltensweisen, wie Ableismus, Altersfeindlichkeit sind auf diesem Protestmarch im höchsten Maße unerwünscht. Bitte berücksichtigt das!
Beim Dyke* March stehen lesbische* Sichtbarkeit und unsere Forderungen im
Zentrum.
Dyke* March Hamburg
Datum: Freitag, 31. Juli 2026
Uhrzeit: 18.00 Uhr Sammeln, Start um 18.30 Uhr
Ort: Gänsemarkt
Die Netzwerkstelle Lesben* in Hamburg lädt zum Austausch ein!

Am Mittwoch, 18. März, 18.30 Uhr bei Intervention
Die Netzwerkstelle Lesben* lädt ein und freut sich über FLINTA*, die Lust haben, gemeinsam Ideen zu entwickeln und sich auszutauschen!
Wie können wir unsere lesbisch-queeren Interessen vertreten? Ob in Bündnissen, Bewegungen, auf Demos – überall dort wo wir gehört und wahrgenommen werden.
Wo können wir uns einbringen, uns gegenseitig unterstützen, welche Strategien und Bündnisse sollten wir wählen, die uns unterstützen, deren Ziele wir unterstützen wollen?
Im Einsatz gegen Rechts – mit dem Wunsch sich nicht spalten zu lassen, sondern gemeinsam aktiv zu sein!
Wir freuen uns auf euch!
Fragen gerne per Mail an: netzwerkstelle@lesbenverein-intervention.de
Netzwerkstelle Lesben* in Hamburg
Glashüttenstraße 2, 20357 Hamburg
Telefon: 040 – 24 50 02